Sozialbereich - Abgad & Dana
Der Sozialbereich befindet sich derzeit im Aufbau.
Die Projekte sowie die visuelle Identität werden schrittweise geplant und entwickelt.
Die Vorbereitung des sozialen Bereichs von Abgad & Dana begann im Jahr 2026 als Ergebnis der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Projekts seit seiner Gründung im Jahr 2019.
Der soziale Bereich widmet sich gesellschaftlichen und menschlichen Themen und Erfahrungen, die das Leben von Einzelnen und der Gesellschaft prägen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Zugehörigkeit, Integration, Isolation, Migration, Zusammenleben und soziale Herausforderungen.
Dieser Bereich greift solche Themen durch unterschiedliche soziale und kreative Projekte und Initiativen auf. Dabei sollen Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrungen auszudrücken und Räume für Dialog, Begegnung und gegenseitiges Verständnis entstehen.
Mit diesem Bereich möchte Abgad & Dana gesellschaftliche Realitäten und persönliche Erfahrungen stärker sichtbar machen und Herausforderungen in Geschichten und Botschaften verwandeln, die Empathie, Teilhabe und Zugehörigkeit fördern.
Projekt eines hybriden Dokumentarfilms – "Der rote Mantel geht nicht allein"
In Planung und Vorbereitung – auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten und Kooperationspartnern
Die filmische Erzählung
Produktion und Zusammenarbeit
Der Film „Der rote Mantel geht nicht allein“ ist mit einer geplanten Länge von etwa 80–90 Minuten konzipiert und nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch eine wahre Geschichte, die sich Schritt für Schritt zwischen Vergangenheit und Gegenwart entfaltet – bis zur Entstehung von Abgad und Dana und zur Entwicklung der Botschaft, die die beiden Figuren heute tragen.
Die Eröffnungsszene:
Der Film beginnt in einem ruhigen Büro, in dem eine E-Mail eintrifft. Zunächst scheint sie eine gewöhnliche Nachricht zu sein, doch sie wird zu einem Schlüssel, der die Tür zur Vergangenheit öffnet und den roten Mantel aus seiner Kiste hervorholt, damit er beginnt, dem Publikum die Geschichte zu erzählen. So führt er das Publikum zurück zu ihrem Anfang und zu den Ereignissen, die ihren Verlauf verändert haben.
Die Schlussszene:
Nach einer Reise durch verschiedene Stationen der Geschichte führt die letzte Szene des Films zu einem Jugendzentrum, vor dessen Eingang der rote Mantel sowie Abgad und Dana zurückgelassen werden. Doch die letzte Szene schließt die Geschichte nicht ab, sondern öffnet eine neue Tür und hinterlässt eine Frage für die Zukunft:
Wer wird die Botschaft weitertragen und die Mission fortführen?
So wird das Ende des Films zum Beginn einer neuen Phase und zum Einstieg in zukünftige Projekte innerhalb des sozialen Bereichs von Abgad & Dana.
Für die Entwicklung und Umsetzung des Films „Der rote Mantel geht nicht allein“ ist eine Zusammenarbeit mit Fachleuten und professionellen Partnern aus den Bereichen Film und Produktion vorgesehen. Ein/e professionelle/r Drehbuchautor/in soll die wahre Geschichte dramaturgisch bearbeiten und in ein für die filmische Umsetzung geeignetes Drehbuch übertragen.
Die Realisierung des hybriden Dokumentarfilms ist gemeinsam mit einer professionellen Filmproduktionsfirma oder geeigneten Produktionspartnern geplant, um dokumentarische und reale Materialien mit filmischen und kreativen Elementen auf professionellem Produktionsniveau zu verbinden.
Die reale Person hinter dem roten Mantel, die die Ereignisse selbst erlebt hat, dient als eine zentrale Quelle für die Geschichte und ihre Ereignisse. Dadurch basiert die Entwicklung des Drehbuchs und der filmischen Erzählung auf der ursprünglichen Erfahrung, die dem Film zugrunde liegt.
Im Rahmen der aktuellen Entwicklungsphase begrüßen wir die Zusammenarbeit mit Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren, Produktionsfirmen, Medien- und Filmpartnern sowie mit Förderprogrammen und Förderinstitutionen, die an dem Projekt interessiert sind.
Pilotvideo – Erste visuelle Konzeptdarstellung
Dieses einfache Pilotvideo ist keine professionelle Filmproduktion. Es wurde auf Grundlage dokumentierter Archivmaterialien mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich dazu, eine erste visuelle Vorstellung von der Idee und der möglichen filmischen Richtung des geplanten Films zu vermitteln.
Ein ausführliches Filmdossier zum Projekt ist auf Anfrage erhältlich.
Partizipative Reihe – "Wer führt die Mission weiter?"
„Wer führt die Mission weiter?“ ist eine eigenständige partizipative Reihe innerhalb des sozialen Bereichs von Abgad & Dana und richtet sich an Teilnehmende ab 15 Jahren. Die Idee knüpft an die Schlussszene des Films „Der rote Mantel geht nicht allein“ an: Die Geschichte endet, doch die Mission bleibt für eine neue Generation offen.
Die Reihe gibt den Teilnehmenden Raum, Themen, die sie beschäftigen, ihre Ideen, Wünsche und Veränderungen, die sie sich für ihre Städte und Gemeinschaften wünschen, sichtbar zu machen und ihre Stimmen auf besondere und partizipative Weise durch Abgad, Dana und den roten Mantel einzubringen.
Ziel der Reihe ist es, demokratische Teilhabe zu stärken, den Stimmen der Teilnehmenden Gehör zu verschaffen sowie Dialog und Begegnung zwischen den Bewohnerinnen und Bewohnern einer Stadt mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zu fördern. Die Ideen und Erfahrungen der Teilnehmenden werden dabei zu Begegnungen, Geschichten und Initiativen, die die Gesellschaft und lokale Akteure erreichen.
Die Mission zieht von Stadt zu Stadt weiter – mit neuen Teilnehmenden, neuen Themen, Ideen und Träumen. Eine Frage verbindet sie alle:
Wer führt die Mission weiter?
Umsetzungsphasen und Dokumentation der Reihe
Kooperationspartner · Projektträger · Sponsoren · Unterstützer · Förderer
Die Reihe „Wer führt die Mission weiter?“ wird in jeder Stadt in vier Phasen über vier Tage umgesetzt. Die Teilnehmenden wählen ein Thema, eine Idee oder einen Traum aus, den sie in ihrer Stadt verwirklichen möchten, und nutzen den roten Mantel, Abgad und Dana als Mittel, um Menschen zu erreichen, Dialog zu ermöglichen, ihren Stimmen Gehör zu verschaffen und ihren Zielen näherzukommen.
Während der ersten drei Tage bleibt die Identität der Personen hinter den drei Figuren geheim. Am vierten Tag geben sich die Teilnehmenden zu erkennen und berichten über ihre Erfahrungen, Eindrücke und die erzielten Ergebnisse.
Die gesamte Reise wird dokumentiert. Daraus entsteht für jede Stadt ein eigenständiger Dokumentarfilm von etwa 18–25 Minuten. Das Dokumentationsmaterial kann außerdem in städtischen Foren sowie im Rahmen lokaler Dialog- und Diskussionsformate eingesetzt und kommunalen Stellen, lokalen Akteuren und Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt werden, um Einblicke in die Ideen und Träume junger Menschen sowie in die Veränderungen zu geben, die sie in ihrer Stadt erreichen möchten.
Eine ausführliche Beschreibung der vier Phasen und ihrer Umsetzung ist auf Anfrage erhältlich.
Die Reihe „Wer führt die Mission weiter?“ ist partizipativ angelegt – sowohl durch die aktive Beteiligung der Jugendlichen als auch durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Akteuren.
Die Reihe ist offen für Kooperationen mit Jugendzentren, Vereinen, Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen, Kommunen, Fachkräften, Medien- und Produktionspartnern sowie Förderprogrammen und Förderinstitutionen. Die Zusammenarbeit kann unter anderem die Gewinnung von Teilnehmenden, die Bereitstellung von Räumen sowie die Vorbereitung, Umsetzung, mediale Dokumentation und Verbreitung des Projekts unterstützen.
Dokumentation für die Stadt
Nach jedem Teil wird das entstandene Dokumentationsmaterial relevanten Akteuren der jeweiligen Stadt zur Verfügung gestellt. Es macht Themen, Ideen und Bedürfnisse sichtbar, die Jugendliche selbst zum Ausdruck gebracht haben, und kann dabei helfen, ihre Anliegen besser zu verstehen und geeignete Unterstützung zu entwickeln.
So wird die Zusammenarbeit zu einem wichtigen Bestandteil der Reihe und ihrer lokalen Wirkung.
Projekt "Viele Wurzeln im Revier"(AT)
Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungs- und Vorbereitungsphase.
"Viele Wurzeln im Revier“ ist ein neues partizipatives Kulturprojekt, das sich mit vielfältigen Wurzeln, Identität und Zugehörigkeit in einer vielfältigen Gesellschaft im Ruhrgebiet beschäftigt.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere individuelle Geschichten und Erfahrungen von Menschen mit unterschiedlichen biografischen Bezügen zum afrikanischen Kontinent. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, eine einheitliche „afrikanische Identität“ darzustellen, sondern unterschiedliche Perspektiven, Lebensgeschichten und kulturelle Bezüge sichtbar zu machen.
Gemeinsam mit jungen Menschen aus fünf Städten des Ruhrgebiets wird schrittweise eine neue interaktive Figur entwickelt. Name, Erscheinungsbild und Identität der Figur stehen nicht im Voraus fest, sondern entstehen durch Begegnungen, Gespräche sowie die Ideen und kreativen Entscheidungen der beteiligten jungen Menschen.
Im Zentrum steht dabei die Frage:
Wie kann ein Mensch unterschiedliche Wurzeln, kulturelle Bezüge und Erfahrungen in sich tragen und zugleich Teil der Gesellschaft sein, in der er lebt?
Nach Abschluss des partizipativen Entwicklungsprozesses soll die neu entstandene Figur erstmals öffentlich auftreten und anschließend dauerhaft in die Figurenwelt von Abgad & Dana integriert werden.
Viele Wurzeln. Unterschiedliche Geschichten. Gemeinsame Zugehörigkeit.
